Der Eros des Kosmos.
Oder: Das Salz in der Suppe unseres Lebens.

Inspiration zum Waage Neumond
Am 1. Oktober 2016
 

Jeder Neumond ist wie die kurze Pause zwischen Aus- und Einatmung, ein Moment der Energieleere und des Innehaltens. Wir können ihn als Saatmoment nutzen, um uns bewusst einzuloggen an die aktuelle Qualität der Zeit und stimmige Impulse setzen:

 

Waage ist das Beziehungszeichen schlechthin. (Grundlagen dazu HIER.)  Aber auch das Zeichen für persönlichen Stil, für unser Empfinden von Schönheit, für die Balance der Kräfte und immer vor allem für das, was uns inspiriert!

 

Wir haben in den nächsten Wochen eine Menge starker Konstellationen, die alle diese Waage-Themen besonders deutlich ins Bewusstsein bringen. Brangelina wird nur EINER von vielen Spiegeln davon sein.

 

 

Tanz der Geschlechter:
In der Welt und in uns selbst.

 

In der Waage Zeit geht es um das Spiel zwischen den männlichen und weiblichen Kräften – in unseren Beziehungen, in der Welt und aber auch: in uns selbst! 

 

Wir alle heben weibliche und männliche Anteile ins uns.  Die Venus (als Herrscherin von Waage) steht im Horoskop bei der Frau für die eigene erotische Weiblichkeit (für das mütterlrich Nährende stehen Krebs und Mond).

 

Beim Mann zeigt Venus an, was er an Frauen anziehend findet. Beide - Mond und Venus - sagen aber auch etwas über die weiblichen Anteile im Mann selbst - die von C.G. Jung so genannte Anima.

 

Es tut nicht nur unserer perönnlichen Entwicklung sondern vor allem auch unseren Beziehungen gut, wenn wir mit beiden Anteilen im Laufe des Lebens in gute Verbindug kommen. Das ist ein Prozess, der sich sehr wandeln kann und bei dem sich jede Plattitüde verbietet! Jeder Mensch ist einzigartig genau so wie er ist. Es gibt wunderbare Frauen mit starken männlichen Kräften und ebenso wunderbare Männer mit starken weiblichen Anteilen. Ausführlicher dazu in Kürze.

 

 

Unser Beziehungen auf Reformkurs:
Persönlich, kollektiv, spirituell.

 

Nicht nur der Waage Neumond bestimmt den Themenkreis für die nächsten 28 Tage. Auch Jupiter (Wachstum, Glaube, Glück) läuft nun seit Anfang September und für weitere 12 Monate durch Waage.

 

Jupiter löst gemeinsam mit Mars gegen Ende Oktober auch noch einmal das große Pluto-Uranus-Quadrat aus. Eine gute Konstellation für alle, die ihr Leben wirklich tiefgreifend reformieren wollen!  

 

Es besteht allerdings auch - ich schrieb dazu schon früher dazu – die Gefahr zur Radikalisierung unterdrückter Kräfte (innen wie außen!).  Letztlich liegt es immer an uns selbst, auf welcher Ebene des Bewusstseins wir einer Konstellation konkret Ausdruck geben. Die Sterne machen „geneigt“, sie entscheiden nicht! Also: achtsam bleiben und Ruhe bewahren.

 

 

Die Rückkehr des Ur-Weiblichen:
Lilith und Venus in Konjunktion.

 

Was ich persönlich am kommenden Mondzyklus besonders spannend finde,  ist die Konjunktion am 5./6.Oktober von Venus und Lilith!

 

Lilith steht für die dunkle Seite der Seele, für die wilde ungezähmte weiblichen Kraft. Venus ist die Kultivierte, die Schöne, die Muse. In Konjunktion miteinander bilden Lilith und Venus einen Neubeginn – hier für einen neuen Ausdruck des göttlich Weiblichen in seiner intensiven und machtvolen Form.

 

ACHTUNG!

 

Das Thema ist nicht nur so groß, dass es ausführlicher Betrachtung verdient, es ist mir auch ein Herzensanliegen! Im nächsten ASTROLOGISCHEN Online SALON gehe ich daher ausführlich darauf ein!  Er findet statt zum Vollmond am 16. Oktober. 
Du kannst dabei sein und Dir HIER (KLICK) kostenfrei einen Platz reservieren!

 

 

Sehnsucht nach Einheit
und der Mut zur Unterschiedlichkeit.

 

Neulich habe ich einen Text gelesen, der mich sehr bewegt hat. Es war ein leiden-schaftlicher Text FÜR den Mut zur Liebe –  und GEGEN den lieblichen Einheitsbrei, der in den social-media Kanälen inzwischen so verbreitet ist. Mir sprach das aus der Seele.

 

Unsere tiefe Sehnsucht nach Rückverbindung (re-ligio), nach Einheit, Verschmelzung Erlösung und Verbundenheit (Neptun/Fische) ist zwar, was uns aus der Tiefe der Seele treibt.

 

Diese göttliche Sehnsucht lässt uns aber auch (fehlen uns Halt und Form: Saturn/ Steinbock) verwirrte Wege gehen, ausweichen, in Süchten verlieren oder eben auch  ... in ungewürztem Einheitsbrei. Wir brauchen aber Deutlichkeit, um HIER und JETZT mit der Welt und unseren Beziehungen in gutem KONTAKT zu sein!

 

Die erotische Liebe - und um die geht es in Waage - lebt von der Spannung des Unterschiedlichen und von dem Mut, ein deutliches Ich zu sein. Die erotische Liebe braucht den Mut zu Unterschiedlichkeit und immer wieder auch Getrenntsein.

 

 

Die Balance der Kräfte:
Immer ein Momentum.

 

Unser In-der-Welt-Sein ist ein erotisches Spiel zwischen Ich und Du, das auf dem Gesetz der Anziehung und dem Tanz zwischen Polen und Gegensätzen beruht. 

 

Wir können immer nur in Momenten Verschmelzung und Einheit erleben - durch die Hingabe an einen Augenblick in dem wir vollkommen präsent sind - durch eine spirituelle Praxis, eine künstlerische Tätigkeit oder auch durch die Vereinigung in der Sexualität.

 

Auch die Harmonie der Kräfte im Waage-Sinne, ist immer auch vergänglich! Die Tag- und Nacht-Gleiche ist ein Augenblick, dann ist sie wieder vorbei. Die warme sanfte Schönheit des Spätsommers ist ein Augenblick. Die Stille im Geist durch unser Yoga, wenn wir üben unsere männliche und weibliche Seite zu harmonisieren, ist eine Annäherung, ein Augenblick.

 

Haben wir den Augenblick der Harmonie und der Einheit der Kräfte gekostet, müssen wir wieder vom viel zitierten Berg hinab, Teller waschen und das Leben wieder „nehmen“ (Mars). Wir dürfen uns aber auch immer wieder aufs Neue inspirieren lassen oder: selbst sie inspirieren (Venus) !

 

 

Wenn man etwas sehr liebt,
hat man meist auch große Angst...

 

Einer meiner Lehrer sagte mir einmal „wenn man etwas sehr liebt, hat man meist auch besonders große Angst, nicht gut genug zu sein.“  Es ging damals darum, ob ich mich ernsthaft für meinen zweiten beruflichen Weg als Therapeutin, Coach und Lehrerin entscheiden soll. Ich hatte große Angst vor diesem Schritt.

 

Dieser Satz scheint mir für fast alles und jeden zu gelten, den oder das wir beson-ders lieben - ob es nun ein wunderbarer Mensch, eine Geschäftsidee, ein neuer kreativer Ausdruck oder ein Herzensprojekt ist.

 

Denn man weiß einfach NIE, wie es wird! Man weiß nicht, wie das Kunstwerk am Ende aussieht, ob es ankommt, ob die Geschäftsidee erfolgreich ist, ob unsere Liebe erwidert wird oder ob ich sie eines Tages auch wieder verlieren werde.

 

 

Die Angst vor der Liebe
und der Mut, ihr zu begegnen.
 

Oft lese ich, man könne etwas nicht lieben, wovor man Angst habe – oder umgekehrt. Theoretisch und im großen Wurf gedacht ist das ja ganz schön und gut. Und sicher ist die Liebe letztlich ein Gefühl jenseits der Angst.

 

Aber doch gehört es zu unserer Existenz, dass oft gerade sehr gegensätzliche Gefühle sehr nah beieinanderliegen. Alles andere geht an der Realität vorbei - und ist dann vielleicht wieder Einheitsbrei. Wir sind einfach keine angstfreien Wesen. Und wir müssen es auch nicht sein.

 

Ich erlebe es in meiner Praxis immer wieder, wie befreiend es ist, wenn der Anspruch an die eigene Größe, an das all zu Perfekte und Makellose verabschiedet werden darf. Unsere Angst zeigt uns verletzlich und macht uns menschlich.

 

Die ganze ‚Generation Beziehungsunfähig’ ist voller Männer und Frauen, die sich nichts mehr wünschen als das, wovor sie am meisten Angst haben .Und: In wie vielen Beziehungen findet aus Angst vor Nähe alles Mögliche statt - nur eben kein echter Kontakt. (Fortsetzung zum Thema folgt, HIER schon eintragen und nicht verpassen.. )

 

 

Wo die Angst sitzt, geht’s lang:
Gehe für das was Du liebst!

 

Angst zu haben ist normal. Wir dürfen uns nur nicht von ihr beherrschen lassen! (Und das kann man lernen!). Lernen wir nicht, mit unseren Ängsten konstruktiv umzugehen, werden wir entweder starr oder es kommt zu den oben angedeuteten Prozessen von Radikalisierung.

 

Dann wenden wir unser Schwert entweder radikal GEGEN uns SELBST (in selbstzer-störerischem Verhalten verschiedenster Art) oder GEGEN ANDERE. Und das nur, um unsere Angst und unser Gefühl von Unvermögen nicht ertragen zu müssen.

 

Is doch blöd!!!  Nutzen wir doch besser unsere Schwerter (Mars = unsere Lust, unser Begehren, unser Mut - der Gegenpol zur Venus), um FÜR das zu gehen, was wir eben LIEBEN.

 

Wenn wir lieben wollen, brauchen wir den Mut, uns nackt zu machen und uns zu zeigen so wie wir eben sind – in unserer Verletzlichkeit genauso wie in unserer ganzen Schönheit und Kraft!

 

In diesem Sinne von Herzen viel Mut und Inspiration für Deinen Weg!

 

DEINE JULIA*

 

 

 

Und hier noch meine Anregung für
Dein persönliches Neumond Update:

 

  • Kennst Du Deine männlichen und weiblichen Persönlichkeitsanteile? Wie bewusst gehst Du mit Ihnen um? Es tut uns gut, mit beiden sehr bewusst in Verbindung zu sein. Ist eine der Seiten zu lange übermäßg aktiviert, solltest Du Dich irgendwann um Ausgleich bemühen!

 

  • Was triggert Dich in Deinen Beziehungen immer wieder an? Wir haben grad besonders gute Möglichkeit, uralte Muster zu lösen. Wo tappst Du immer wieder in dieselbe Falle, reagierst unbewust und unkontrolliert, fühlst Dich in Deinen Mustern unfrei und gefangen? Was sind das für Momente? Woran erinnern Dich diese Situationen? Würdige die Ursprungsverletzung und entscheide Dich für neues Verhalten.

 

  • Wo hast Du Angst, Dich so zu zeigen, wie Du Dich eigentlich gerne zeigen willst? Mach die Übungen zur Angst aus dem Beitrag zur Waage 2015. Dann übe Dich in achtsamen neuen Schritten, Dich so zu zeigen, wie Du es möchtest.

 

Du wünnscht Dir Begleitung? Lass uns sprechen! Vereinbare gerne ein kurzes kostenloses Vorgespräch. Wir klären dann Dein konnkretes Anliegen und ob wir gut miteinander arbeiten können. Denn auch für den Therapie oder Coaching-Erfolg entscheidend ist immer nur eins: die gelingende Beziehung.

 

Von Herzen!

DEINE JULIA*

 

 

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